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Lothringer 13

ART > Museen & Galerien



Einen immer wieder interessanten Kunst- und Kulturraum
in der Münchner Scene bietet die Lothringer 13/ Städtische Kunsthalle München.

Hier der Link zu den Ausstellungsräumen
der Lothringer 13:

http://www.lothringer13.de/


Shaarbek Amankul
ZINDAN/DUBA/VATAN
Videoarbeiten
Präsentation bis 28.3.2009

Arbeiten des kirgisischen Künstlers und Kurators Shaarbek Amankul, die fern jeder ethnografischen Fixierung doch eine spannungsreiche nicht-westliche Komponente haben. Amankul, dessen Videos neben Zentralasien bereits in verschiedenen Ländern Europas und in Nordamerika zu sehen waren, ist au§erdem Direktor des Bishkek Art Center. Orientalische Märkte, Fu§gänger und Krüppel, Händler und Bettler. Tänzerinnen und Grenzposten. Demonstrationen und Szenen revolutionärer Aufruhr, die Hinrichtung von Staatsfeinden während der Unruhen und Szenen von Selbstopferung. Wochentage und Feiertage, dunkle und helle Seiten des Lebens sind miteinander verwoben. Shaarbek Amankul greift als Künstler offenbar in dieses Spiel des Lebens nicht ein, und somit erscheint uns alles wie selbstverständlich. Durch den geteilten Bildschirm kommt es unweigerlich zu Vergleichen. Behinderte Kinder, die von militärischem "Spielzeug" verstümmelt wurden und unbeschwerte Kinderspiele in Friedenszeiten. Die Geschicklichkeit von Seiltänzern und die Erbärmlichkeit der Bettler. Wohltätigkeitsveranstaltungen und die Gleichgültigkeit der Menge. Solche Parallelen können unendlich viele gefunden werden. Aber es gibt ein Hauptthema und offensichtliche Analogien, die schwer zu übersehen sind. Verschwenderische Vielfalt des Lebens. Spiele erwachsener Kinder, die keine Ahnung davon haben, was sie tun und nicht verstehen, was mit ihnen passiert. Ein Wiegenlied zur Beschwichtigung des Grauens, wie die Bitte einer Mutter um Nachsicht. Ein Gebet als Hintergrund zum Verderben, als Gebet und Hoffnung auf Erlösung. Und plötzlich werden diese absurden Kombinationen lebendige Symbole für die Natur und die Menschheit.

http://bishkekartcenter.kloop.kg/


Der spiegel wurde Ende der 90er Jahre als Dienstleistungseinrichtung im Bereich der Bildenden Kunst der Künstlerwerkstatt Lothringer Straße - heute: lothringer13 - angegliedert, mit dem Ziel, die Eingangssituation der Ausstellungsräume attraktiver zu gestalten und neues Publikum zu gewinnen.

Im Eingangsbereich der Halle findet sich der Besucher vor einer drei mal vier Meter großen Spiegelfläche, die nicht nur ein Fabrikfenster und den dahinterliegenden Hofraum, sondern auch den Betrachter selbst reflektiert, der sich so in eine komplexe Struktur eingebunden sieht. Dieser SCREEN faßt die Bildflächen von Beamern, Monitoren und Projektoren zu einem großen, bewegten Bild zusammen. Wechselnd werden hier repräsentative Positionen zeitgenössischer Videokunst, Dokumentationen und Kunstberichterstattung gezeigt.

Neben einem ARCHIV, das Informationen zu Förderpreisträgern und Stipendiaten der Stadt München der letzten Jahrzehnte bereithält, steht dem Besucher des spiegels eine umfangreiche KunstVIDEOTHEK zu Verfügung, die auf der Sammlung der Städtischen Galerie im Lenbachhaus aufbaut und ständig erweitert wird. Eine Zeitschriftensammlung zu den Bereichen der Bildenden und Angewandten Kunst sowie Fotografie und Architektur rundet das Informationsangebot ab.

Temporär zeigt der spiegel darüber hinaus Präsentationen der archivierten Künstlerinnen und Künstler und lädt zu Abendveranstaltungen mit dem Themenschwerpunkt "Neue Medien".

Der spiegel ist ein Projekt des Kulturreferats der Landeshauptstadt München; mit freundlicher Unterstützung durch die Hypo-Kulturstiftung, München.
Durchführung: Stephanie Maier, Matthias v.Tesmar.

öffnungs- und Bürozeiten: Mi - Sa, 14 - 18 Uhr.

lothringer straße 13, 81667 münchen
e-mail: spiegel@lothringer13.de
tel. 089-48950479, fax 089-6886244


Lothringer13

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